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Eine erneute kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag zeigt auf, wie demokratisch die Geheimdienste mit ihren Befugnissen umgehen. An die 37 Millionen überprüften Mails im Jahre 2010 (der Verkehr steigt jährlich) erinnert man sich ja vielleicht noch… Nun wurde veröffentlicht, dass es abhängig von der “Qualität” der Verschlüsselung, auch möglich sei, diese zu knacken. Was immer das heißen soll: Nutzt für PGP (oder GnuPG) und ssh entsprechend lange Zeichenketten!

Mails sind vielleicht technisch überprüfbar, aber müssten eigentlich dem Briefgeheimnis unterliegen. Da sollte man es ihnen wenigstens nicht zu leicht machen…

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Nunja fast. Frau Schröder wollte den Brief wohl nicht persönlich annehmen und schickte die Pförtnerin zur Übergabe. Ein kleiner Fehltritt, wo doch gerade bemängelt wurde, dass sie sich nicht um die Belange der Bürger kümmert. 24,452 Unterschriften!

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Yo, fuck you.

Nächste Auseinandersetzung mit dem “white & nerdy“-Bekannten. Er wurde von Leuten aus der linken Szene vor einiger Zeit als jemand identifiziert, der sich in rechten Kreisen bewegt. So weit so schlecht… Die Bedenken konnten aus dem Weg geräumt werden: es waren zwei Zufallsbekanntschaften, von deren politischen Ansichten er nichts wusste. Da will ich dann auch keinen Vorwurf machen…

Aber dann fängt er auf einmal an, Aussagen zu relativieren (politisch-aktuelle Nazi-Vergleiche, ihrwisstschon), was an sich schon ein bisschen am Arsch ist. Darauf hingewiesen, dass das moralische Fallstricke sind und man damit im schlimmsten Fall begangene Verbrechen verharmlost, kommt dann: Man wird ja gleich in eine Ecke gestellt mit den Braunen, nur weil man das nicht sagen darf… und er habe mit der Vergangenheit nichts zu tun… und deshalb sind alle AntiFas scheiße. Diese Linksextremisten-Dingsis!

Äh ja. Ich sehe, du hast dich politisch gut damit auseinandergesetzt. Danke fürs Gespräch, ARSCHLOCH.

Ich wollte damit gar nichts sagen, aber muss gerade mal Dampf ablassen… -.-

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Erklärung des Kegelklubs zu nichtmeineministerin.de und die gemeinsame Pressemitteilung der ErstunterzeichnerInnen. Über 17.500 Unterschriften sind bisher für den offenen Brief an Kristina Schröder zusammengekommen.

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(Quelle: 9gag)

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Offener Brief an Kristina Schröder! :)

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Intoleranz und Piraten und so etwas

tl;dr: Rassismus ist Scheiße. Die Mitglieder der Piratenpartei müssen ihrer Glaubwürdigkeit wegen deutlicher Stellung gegenüber *ismen beziehen.

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(*ismen bezieht sich im Text hauptsächlich auf oben genannten, kann aber auch durch Sexismus, etc. ersetzt werden.)

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Was mich in den letzten Wochen ein wenig Nerven gekostet hat, ist der Umgang mit Rassismuskritik in der Piratenpartei. Nach dem #Turborgate und vor einigen Tagen dann dem #Keksgate rückt für mich mal wieder die schizophrene Sichtweise auf die sogenannte Toleranz in den Mittelpunkt.

Wenn rassistische Äußerungen von einzelnen Mitgliedern der Piratenpartei geäußert werden, folgt meist sofort ein Shitstorm gegen die entsprechenden Personen, welcher auch absolut gerechtfertigt ist. In einer Partei die sich diskriminierungsfreie gesellschaftliche Teilhabe auf die Fahnen geschreiben hat, erwarte ich dies auch.

Fast reflexartig äußern aber eben die Personen, die sich rassistisch geäußert haben, dass keine Toleranz vorhanden wäre und sie im Zuge der Meinungsfreiheit äußern könnten, was sie wollten. Und genau da liegt der Zwist: Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut unserer Gesellschaft, die mit allen Mitteln geschützt werden muss. Das sehen viele Piraten genau so und schrecken daher auch bei dem Vorwurf zurück. Das dort viele Unsicherheiten herrschen ist zumindest ein Eindruck den ich mit der Zeit gewonnen habe.

Im Grunde gibt es drei Wege darauf zu reagieren:

  1. Eine Gesellschaft (bzw. in diesem Fall eine Partei), die sich für freie Meinungsäußerungen einsetzt, muss solche Äußerungen “aushalten” können. Schon alleine, um sich nicht selbst zu widersprechen und anderen das Wort zu verbieten.
  2. Will man die freie Meinungsäußerung und Toleranz in einer Gesellschaft (bzw. Partei) aufrechterhalten, ist es legitim *istische Äußerungen nicht zu tolerieren, da sie das System bedrohen. Sie machen sich die Freiheit zu nutzen, die sie anderen nicht geben würden. (Leider leicht paradox)
  3. Will man das Recht auf freie Meinungsäußerung aufrechterhalten, müssen auch Äußerungen, die dieser widersprechen legitim sein. Dann muss es aber Aufgabe einer Gesellschaft (bzw. Partei) sein, sich aktiv mit diesen Personen auseinanderzusetzen, sie zu konstruktiv(!) zu kritisieren und gemeinsam im Gespräch Vorurteile abbauen.

Ich würde mir wünschen, wenn sich die Piraten geschlossen zu einem der letzten beiden Wege bekennen und dementsprechend handeln würden. Ich persönlich denke, dass Shitstorms zwar ein Zeichen setzen, aber die Personen mit *istischen Äußerungen keinesfalls zum umdenken bewegen. Eher im Gegenteil beharren sie dann noch mehr auf ihrem Standpunkt. Daher plädiere ich eher für Nr. 3, auch wenn es mir Bauchschmerzen bereitet bei so etwas ruhig zu bleiben, ist dies vermutlich der Weg, auf dem man am ehesten überzeugen kann. Achja und ich spreche jetzt von Alltagsrassismus, nicht von Nazis. Denen keinen Fußbreit.

Update: Gut ist auch dieser Artikel (und die Kommentare) von hanhaiwen, über den ich gerade gestolpert bin.

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Gute Angebote ausschlagen, die eine einmalige Chance darstellen, weil man sich nicht genug zutraut. Fick dich, Selbsterkenntnis.

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@kawantosaurusrex: Und jetzt auch noch der Rest! :)

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